Gemüsepflanzen für den Balkon

Gemüse auf dem Balkon

Zum Balkongarten gehören nicht nur saisonal bepflanzten Blumenkästen, sondern auch Kräuter, Gemüse und sogar Obst. Es gibt Gurken, Tomaten und diverse andere Gemüse im speziell kleinen Format für Töpfe, Kübel und andere Pflanzgefäße. Und dafür findet sich immer ein Platz! Tomaten, Salate und diverse Gemüsesorten lassen sich gut und problemlos in großen Töpfen und Blumenkästen anpflanzen.

Auf dem Balkon oder auch in Töpfen auf dem Hinterhof lassen sich eigentlich alle Klassiker des Gemüsebeetes aufziehen. Es gibt aber auch besondere Sorten, die kompaktere Pflanzen bilden.

Tomaten:
Tomaten wachsen mit etwas Pflege sehr gut auch in großen Blumentöpfen oder Kübeln auf dem Balkon. Voraussetzung ist, dass sie einen sonnigen Standort haben und möglichst keinen Regen abbekommen. Tomaten brauchen Platz, regelmäßige Düngung und Kletterhilfen. Der Tomatenstamm kann zur Stabilisierung auch an festen Bambusstäben locker angebunden werden. Züchtungen, die wenig Platz brauchen und trotzdem viele Früchte tragen, sind Balconi Red oder Balconi Yellow. Wie ihr Name schon verrät, sind sie gute Gewächse für den Balkonkasten. Sie wachsen buschig und müssen nicht angebunden werden.

Gurken und Zucchini:
Nicht nur Snackgurken im Miniformat, sondern auch lange Schlangengurken oder Salatgurken lassen sich im Kübel oder Topf auf dem Balkon anpflanzen. Vorausgesetzt man erfüllt ihre besonderen Anforderungen an Klima, Standort und Pflege. Sie brauchen aber relativ viel Platz und Dünger. Gurken benötigen einen sonnigen und von Regen geschützten Standort und außerdem eine Rankhilfe. Eine bekannte Salatgurke für den Balkon heißt ‚Picolino‘.

Kartoffeln:
Es braucht keinen Acker für den Kartoffelanbau. Wenn Sie Ihre Kartoffeln im Frühling im Kübel anbauen, können Sie schon im Frühsommer die ersten Knollen ernten. Für den Anbau brauchen Sie einen möglichst hohen, Kunststoff-Kübel möglichst in einer dunklen Farbe, damit sich die Erde bei Sonneneinstrahlung gut erwärmt. Alternativ eignet sich auch ein einfacher schwarzer Kunststoff- oder Jutesack, der mitwächst. Der durchlöcherte Plastik- oder Jutesack wird mit fünf bis zehn Zentimetern Erde befüllt. Der Rest des Sacks wird umgekrempelt. Wichtig bei der Pflege: Die Erde, in der die Kartoffeln heranwachsen, muss immer feucht sein. Sobald die ersten grünen Triebe über die Erde wachsen, wird Substrat nachgefüllt, so dass immer nur die obersten Spitzen zu sehen sind. Der Rand des Pflanzsacks wächst dann mit, bis zu einer Höhe von 70 bis 80 Zentimeter. Das führt dazu, dass sich Knollen auf verschiedenen unterirdischen Ebenen bilden. Wenn das Kartoffellaub im Spätsommer gelb wird, können die Knollen ausgegraben werden.

Salat:
Pflücksalat ist perfekt für die Balkonaufzucht geeignet. Schon auf kleiner Fläche, wie etwa einem 100 cm langen Balkonkasten oder einem Kübel mit 30 cm Durchmesser lässt sich eine ausreichende Menge Salat produzieren. Er kann schon ab März in Kästen gesät und nach wenigen Wochen zum ersten Mal geerntet werden. Im Gegensatz zu Kopfsalat geht das auch portionsweise nach und nach, sofern das Herz nicht beschädigt wird. Dünger brauchen Salate in der Regel nicht.

Radieschen:
Radieschen sind ein leckeres und gesundes Gemüse, das ohne großen Aufwand auf dem Balkon gezogen werden kann. Besondere Sorten für den Balkon gibt es nicht. Radieschen benötigen aber ohnehin nicht viel Platz, sondern begnügen sich auch mit dem Volumen eines Balkonkastens. Radieschen benötigen zum Wachsen ausreichend Licht. Ideal ist ein sonniger oder halbschattiger Balkon. Die Pflanzen sollten mindestens 3-4 Stunden am Tag Sonne haben. Regen und Wind kann ihnen nichts anhaben, daher muss der Standort nicht sonderlich geschützt sein. Damit nicht alle gleichzeitig reif sind, sät man sie am besten entsprechend zeitlich versetzt.

Karotten:
Bei Möhren wählt man am besten runde, kugelige Sorten, wegen der geringeren Pflanztiefe. Anderenfalls muss man darauf achten, dass das Pflanzgefäß tief genug ist. Die Erde sollte gut durchlässig sein. Es macht auch Sinn, der Blumenerde Sand beizumischen. Genauso wie Radieschen benötigt das Gemüse kaum Dünger.

Auberginen:
Bei für den Balkon geeigneten Auberginen-Minisorten lohnt es sich, vorgezogene Jungpflanzen zu kaufen. Auberginen sind Nachtschattengewächse, zu denen auch Tomaten und Paprika gehören. Mit diesen haben sie viele Gemeinsamkeiten, dennoch sind sie noch ein Stück wärmebedürftiger und somit halt auch noch ein bisschen heikler. Nur absolut geschützte, sonnige Plätze sind geeignet. In regnerischen, kühlen Sommern klappt es mit ihnen nicht besonders gut. Die Balkon- Aubergine Ophelia F1-Hybride beispielsweise hat einen intensiven Geschmack und braucht kaum Platz und ist also auch für kleinere Pflanzgefäße geeignet.

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