Garten-Tipps

Erntezeit für Gemüse

Genießen Sie ihren Garten...

Denn wenn das Heidekraut blüht und die Ebereschen reif werden, wird bereits der Spätsommer eingeläutet. Dabei steht noch alles in voller Blüte. Doch viel Zeit, sich an üppigen Dahlien und Sonnenhut zu erfreuen bleibt nicht, da die Erntezeit bereits im vollen Gange ist.

Sommerrasen
Im August lässt das Wachstum der Pflanzen nach. Rasen sollte nun zur Kräftigung erneut gedüngt werden. Am besten sind Langzeitdünger, weil sie die Nährstoffe langsam, aber kontinuierlich abgeben. So geht der Rasen gestärkt in den Herbst. Selbst das Vertikutieren ist noch möglich, allerdings nur bei Rasenflächen, die eine gut geschlossene Grasnarbe aufweisen. Sonst reicht die Zeit nicht mehr, um die Lücken zu schließen. Auch ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um Rasen auszusäen.

Der Rasen sitzt im Sommer oft auf den Trockenen. Damit er durch die Sonne nicht verbrennt, sollten Sie im Sommer die Schnitthöhe erhöhen. Rasen nie zu kurz schneiden, optimal ist eine Schnitthöhe zwischen 4-5 cm, bei Trockenheit und Schattenlage mindestens 5-6 cm. Vor Vertrocknen hilft natürlich auch wässern. Falls nötig, sollten Sie den Rasen in den frühen Morgenstunden sprengen. Bei wechselhafter Witterung ist weiterhin häufiges Mähen angesagt, weiterlesen…

Dickmaulrüssler biologisch bekämpfen
Wer kennt das nicht: Ausgefranste Blattränder und kümmernde Pflanzen, ohne dass ein Schädling zu sehen ist. Urheber dieser Schäden ist der nachtaktive Dickmaulrüssler, ein kleiner schwarzer Käfer. Besonders schädlich sind seine Nachkommen, weiße Larven mit braunem Kopf, die im Boden an den Pflanzenwurzeln fressen. Ihr grenzenloser Appetit lässt die Pflanzen welken und schwächt diese teilweise so sehr, dass sie absterben.

Dickmaulrüssler zählen zu den hartnäckigsten Schädlingen im Garten. Die nachtaktiven Käfer fressen kleine Buchten in die Blätter vieler Zierpflanzen, gleichzeitig schädigen ihre Larven die Wurzeln. Mit ein wenig Erfahrung lassen sich die lästigen Insekten aber gut in Schach halten, weiterlesen…

Beim Gießen nicht sparsam sein
Der August ist in den meisten Regionen Deutschlands trocken und warm, deshalb sollten Sie Ihre Gartenpflanzen bei Wassermangel gründlich gießen. Seien Sie dabei nicht zu sparsam: Die Pflanzen breiten ihre Wurzeln vor allem dort aus, wo sie feuchte Erde finden. Wenn Sie bei jedem Durchgang intensiv gießen, sickert das Wasser auch in untere Bodenschichten und die Wurzeln wachsen in die Tiefe. So überstehen die Pflanzen kurze Trockenzeiten besser und man muss nur alle paar Tage zur Gießkanne greifen. Je nach Bodenart sollten es 15 bis 30 Liter pro Quadratmeter sein. Das Wasser gelangt dann etwa 15 bis 30 cm tief in den Boden. Wenn Sie einen Spaten in die Erde stechen und diese ein wenig auseinanderdrücken, sehen Sie, wie tief der Boden durchfeuchtet ist. Wichtig: Frisch gesetzte Pflanzen brauchen häufiger Wasser, als gut eingewachsene, weiterlesen...

Probleme mit Tomaten
Im August und September haben Tomaten Haupterntezeit. Umso ärgerlicher, wenn sich jetzt Krautfäule auf den Blättern breit macht und auch die Frucht befällt. Denn Tomaten mit vertieften braunen Flecken sind nicht mehr genießbar. Verursacht wird die Tomatenkrankheit von Pilzsporen, die der Wind weiterträgt und sich bei feucht-warmer Witterung oder auf nassen Blättern schnell entwickeln. Wer nicht zu chemischen Mitteln greifen möchte, sollte darauf achten, dass die Tomatenblätter trocken bleiben. Deshalb die Tomaten, niemals über die Blätter gießen, weiterlesen.....

Rasen nachsäen
Lücken im Rasen haben unterschiedliche Ursachen, unter anderem durch Trockenheit, Schädlinge, Verbrennungen, starke Beanspruchung, schlechte Nährstoffversorgung, Moos, Unkraut oder auch Staunässe. Wenn sich der Rasen hier nicht von alleine regeneriert, sollten Sie mit einer Nachsaat die Lücken schließen. Durch Nachsäen wird der grüne Teppich wieder dicht. Am besten tun Sie dies nach dem Vertikutieren, Lüften oder nach dem Besanden.
Spätsommer und Herbst eignen sich hervorragend, um einen Rasen neu auszusäen oder die im Sommer entstandenen Lücken durch Nachsäen zu schließen, weiterlesen…

Gründüngung
Wo die ersten Beete frei werden und kein Herbstgemüse angebaut werden soll, kann man eine Gründüngung aussäen. Auf Ölrettich, Raps und Senf sollte jedoch wegen ihrer engen Verwandtschaft mit allen Kohlgewächsen im Gemüsebeet verzichtet werden, damit sich nicht die typischen Kohlkrankheiten ausbreiten können. Zur Aussaat im August sind beispielsweise Bitterlupine (Aussaat bis September), Buchweizen (Aussaat bis August), Feldsalat (Aussaat ab Mitte August bis Mitte September) und Winterwicke (ab September) geeignet, weiterlesen….

Gemüseeinsaat im August, was geht noch
Der Sommer eignet sich ideal, um schnell wachsende Gemüsesorten zu säen. Mit der richtigen Pflege ernten Sie noch einmal frischen Salat, Spinat und weitere Gemüsesorten.

Möhren, Radieschen, Buschbohnen, Spinat, verschiedene Sorten an Salaten und Kohl – die Auswahl an Gemüse für eine Aussaat im Hochsommer ist groß. Die Aussaat lohnt sich, denn wer in der zweiten Jahreshälfte noch einmal aussät, kann mindestens bis in den späten Herbst hinein frisches Gemüse ernten, weiterlesen…

Buchsbaumzünsler erfolgreich bekämpfen
Der Buchsbaumzünsler (lat. Cydalima perspectalis) ist ein Schädling, der Buchsbäume befällt und diese vollständig zerstören kann und seit einigen Jahren erhebliche Schäden anrichtet. Es handelt es sich um einen Falter, der seine Eier hauptsächlich an den äußeren Blättern des Buchsbaums ablegt. Er ist ursprünglich in Ostasien beheimatet und wurde wahrscheinlich mit Pflanzenimporten nach Mitteleuropa eingeschleppt. Im Jahr 2007 hat man ihn erstmals am südlichen Oberrhein entdeckt und seitdem breitet er sich vorwiegend entlang des Rheins nach Norden aus, weiterlesen….

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