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Umgang mit Wespen

Wegen des vielen Regens gibt es in diesem Sommer Experten zufolge vergleichsweise wenige Wespen, denn Sie mögen es am liebsten trocken, warm und heiß. Das Wespen unser diesjähriges Klima nicht mögen hat mehrere Ursachen: Zum einen machten den Tieren bei feucht-warmem Wetter Schimmelpilze an ihren Nestern zu schaffen. Zum anderen finden sie dann weniger Nahrung. Regional gibt es bei ihrem Vorkommen je nach Wetterlage aber Unterschiede.

Wespe

In Deutschland gibt es eigentlich Hunderte Wespenarten. Hiervon sind aber nur zwei Arten für Menschen wirklich lästig, die Deutsche und die Gemeine Wespe. Diese sitzen mit Vorliebe auf dem Steak und auf den Kuchen. Andere Typen wie etwa die Hornisse ernährten sich mehr von Insekten. Gänzlich Entwarnung gibt es aber doch noch nicht. Sollte das Wetter in den kommenden Wochen dauerhaft warm und trocken sein, dann werden auch die Wespen wieder vermehrt auftreten. Ein Superjahr für Wespen, wie etwa 2015 wird es für sie aber selbst dann nicht.

Tipps zum Umgang mit Wespen in der Natur
Ruhig bleiben nicht schlagen, auch wenn uns eine vermeintlich angriffslustige Wespe um die Haare schwirrt. Es fällt dann schon schwer die Ruhe zu bewahren, wie es Experten empfehlen? Oder würden Sie, was man natürlich niemals tun darf, wie ja jedes Kind weiß, wild um sich schlagen? Wespen sind eigentlich nicht aggressiv. Ob sie jemanden wirklich zu Leibe rücken, hängt immer davon ab, wie man den Tieren begegnet. „Sie reagieren grundsätzlich nur dann aggressiv, wenn sie sich bedroht fühlen.

Auch Eltern von Kleinkindern können ein Lied davon singen: Wer mit seinem Nachwuchs bei einen Tag am See oder im Freibad, der hat ständig ein Auge auf den gelb-schwarzen Feind gerichtet, der ja, wie die Experten stets versichern, eigentlich gar kein Feind ist. „Ruhig bleiben! Nicht bewegen! Nicht schlagen!“, hört man an jeder zweiten Ecke einen Vater oder eine Mutter dem Kind zurufen, das sich ersten Wespen Angriffen ausgesetzt sieht. Hysterische Anfälle sind nicht nur bei Kindern zu beobachten. Kaum ein Mensch bleibt gelassen in der Nähe von Wespen.

Jeder kennt diese Erfahrung: Da sitzt man bei einem Stück Kuchen oder bei einem Glas Wein auf im Garten oder dem Balkon und muss sich in einem fort der lästigen und dreisten Insekten erwehren. Und dann soll man gelassen bleiben? Das ist leichter gesagt, als getan, denn Wespen nerven einfach. Aber wichtig ist, trotzdem ruhig zu bleiben. Wespen greifen nie aus eigenem Antrieb einen Menschen an, betonen die Fachleute. Sondern nur dann, wenn sie sich oder ihre Nester bedroht glauben. Bedrohungen sind für die Insekten heftige Bewegungen. Schlägt man nach ihnen, geben einzelne Tiere Geruchsstoffe ab, der nur noch mehr ihrer Artgenossen anlockt. Wespen reagieren auch darauf, wenn man sie anpustet: Der Atem enthält Kohlendioxid, ein Alarmauslöser für die Tiere.

Keine Angst vor Wespenstichen
Vor Wespenstichen muss man eigentlich keine Angst haben, meinen die Experten. Denn Wespen verfolgten immer eine Abwehr- und nie eine Angriffsstrategie. In Hektik auszubrechen, sei der größte Fehler. „Wenn man sich ruhig verhält, passiert gar nichts“. Wirklich gefährlich können die Insekten für Menschen mit einer Wespenstichallergie werden. Deshalb sollte man das früh testen lassen.

Es ist wichtig, mindestens zwei Meter Abstand zum Nest zu halten. Kommt man näher, kann das sehr schnell schief gehen. Zur Verteidigung ihrer Brut stürzen sich mehrere Arbeiterinnen gleichzeitig auf den vermeintlichen Angreifer. Nester im Garten, in Rollladenkästen oder in der Nähe von Haustüren sollten nur von Fachleuten entfernt werden.

Die Stiche sind nach Aussagen von Fachleuten zwar schmerzhaft, in der Regel aber ungefährlich, falls keine Allergie vorliegt. Stiche in den Rachen – etwa, wenn mit der süßen Limonade unbemerkt eine Wespe in den Mund gelangt – könnten jedoch zu gefährlichen Schwellungen führen. Deshalb sollten vor allem im Spätsommer keine süßen Getränke offen herumstehen.

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