Rauhfutter
Weidegang
Fliegenschutz






Inhaltsbereich: Aktuelles aus dem Raiffeisen-Markt

Tipps rund ums Pferd

Insektenschutz für Pferde
Für Pferde könnte es draußen so schön sein, wäre der Sommer nicht auch Hauptsaison für die geflügelten Plagegeister.
Kaum scheint die Sonne, sind auch schon Bremsen, Mücken und Fliegen da, um den Pferden das Leben schwer zu machen.

Fliegenschutz

Das ist nicht nur lästig und macht die Vierbeiner unruhig, sondern kann auch ihrer Gesundheit schaden. Gerade an den Augen werden Pferde oft von vielen Fliegen belagert. Die Fliegen saugen die Tränenflüssigkeit der Augen ab, und verursachen häufig Augen- und Bindehautentzündungen.

Stiche bestimmter Mückenarten lösen bei manchen Pferden das gefürchtete Sommer Ekzem mit starkem Juckreiz aus. Symptome für ein Sommerekzem sind starker Juckreiz mit dazugehörendem Schubbern des Pferdes, was zu kahlen Stellen im Fell führt bis hin zu einem Blutig-Scheuern. Besonders betroffene Bereiche sind die Mähne und der Schweif.

Die Angriffe von Pferdebremsen sind nicht nur schmerzhaft für das Pferd, sondern können bei einem Ausritt auch für den Reiter unangenehm werden. Die Pferde sind gereizt und nervös, schlagen mit dem Kopf oder versuchen, die Bremsen, die gerne ihren empfindlichen Bauch ansteuern, irgendwie loszuwerden. Ihr Herumschwirren beunruhigt die Pferde und kann bis zur Unkontrollierbarkeit führen. Sie sind hauptsächlich während der Sommermonate aktiv.
Angelockt werden die fliegenden Quälgeister durch die Ausdünstungen der Pferde, die besonders beim Schwitzen entstehen.

Raiffeisen-Praxis-Tipp:

Raufutterbedarf der Pferde
Die grundsätzlichen Anforderungen für eine pferdegerechte Fütterung gelten für alle Pferde, egal ob Freizeit-, Turnier- oder Zuchtpferd. Raufutter, insbesondere Heu, ist das Grundfutter für Pferde schlechthin und daher eindeutig die wichtigste Grundlage einer gesunden Pferdeernährung. Heu gilt als das wichtigste Pferdefutter.

Raufutterbedarf der Pferde

Dabei spielt die Faserlänge des aufgenommenen Grases für die Verdauung des Pferdes eine große Rolle, denn ab 30 Zentimeter Länge ist das Gras so rohfaserreich, dass es hervorragend die Darmgesundheit unterstützt.

Heu für Pferde sollte immer aus mehreren Gräserarten, Kräutern und Leguminosen bestehen. Es gibt den ersten, zweiten und dritten Schnitt. Für Pferde am besten geeignet ist der erste Schnitt und er sollte mindestens 20 Prozent oder mehr Rohfaser beinhalten. Dieser erste Schnitt erfolgt in der Mitte der Gräserblüte.

Teilweise ersetzt werden kann es durch Heulage oder Silage von sehr guter Qualität. Insbesondere Pferden mit Allergieneigung oder Atemwegserkrankungen wird häufig Heulage oder Silage gefüttert, da diese im Vergleich zu Heu staubärmer sind.

Der Raufutterbedarf orientiert sich am Gewicht des Pferdes. Raufutter ist neben dem Kraftfutter, Basis einer jeden Futterration. Für die Ermittlung des täglichen Raufutterbedarfes gibt es eine einfache Faustformel. Pro 100kg Lebendgewicht sollten mindestens 0,5kg bis 1,0kg Raufutter, im Winter 1,0kg bis 1,5kg, verfüttert werden.
Ein Pferd sollte täglich so viel Heu bekommen, dass es mindestens 5 Stunden daran zu Fressen hat. Pferde, die nicht oder nur sehr wenig gearbeitet werden, können ihren Energiebedarf in der Regel problemlos über Heu decken.

Raiffeisen-Praxis Tipp:
Aus verschiedenen Gründen wird die Qualität von Heu und Stroh aber leider immer schlechter, daher achten Sie unbedingt auf qualitativ hochwertiges und staubfreies Heu.

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